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Gedanken

Ursprünglich in meiner Kindheit wollte ich Schachgrossmeister, dann Astronom werden. Das Interesse an Fragestellungen der Natur haben mich schliesslich zu einem Studium der Chemie mit Promotion in der Molekularbiologe geführt. Anschliessend habe ich in der Grossindustrie als Virologe und Entwickler von Testsystemen gearbeitet.

Nach etwa 5 Jahren liess mein Interesse an den Naturwissenschaften nach. Ich entschied mich für ein Wirtschaftsaufbaustudium (MBA) und arbeitete die nächsten 15 Jahre als Produkt Manager im medizinaltechnischen Bereich.

 

Irgendetwas in meinem Leben fehlte mir.

 

Es fiel mir auf, dass das Betrachten von Bildern in Museen mich emotional berührte. Ich besorgte mir Farben und Pinsel. An einem grauen Novembertag nahm ich meinen Mut zusammen und fing an. Ich suchte mir ein einfaches Motiv, einen Renoir! Diesen kopierte ich in 2 Stunden. Das Bild hatte mit dem Original wenig zu tun, aber ich war glücklich.

 

Ich hatte gefunden, wonach ich gesucht hatte.

 

Nun habe ich mich entschieden, die nächsten Jahre als Maler arbeiten. Am Anfang habe ich Impressionisten, Expressionisten und alte Meister kopiert, um mich mit den grossartigen Motiven möglichst intensiv auseinanderzusetzen. Vieles davon fliesst in meine eigenen Bilder ein.

Aktuell interessiert mich die Landschaftsmalerei mit den Themenschwerpunkten Wolken, Nebel, Wasser, das Licht in der Landschaft und, im Jahr 2024, Berge. Mein eigener Malstil variiert von Bild zu Bild, manchmal versuche ich die Dinge realistisch darzustellen, z.B. "Rapperswil im Winter", dann greife ich wieder zum Spachtel und suche die Abstraktion in der Landschaft, z.B. "Blick vom Chüemettler auf den Speer". Besonders reizvoll finde ich Motive, die auf den ersten Blick irreal erscheinen und erst bei der zweiten Betrachtung erkennen lassen, dass es sich sehr wohl um ein reales Motiv handelt. Beispiele hierfür sind die Bilder "Sonnenflecken", die von den meisten Betrachtern zuerst als Sonnenblumen wahr- genommen werden, oder das Bild "Schiffe", bei welchem viele Betrachter fragen, warum das Bild auf dem Kopf steht, da sie nicht sofort erkennen, dass es sich um die Schatten der Schiffe im Wasser handelt. 

Die Reise geht weiter.

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Biographie

Geboren am 21.07.1969 am Tag als der erste Mensch den Mond betrat

Aufgewachsen in Kempten im Allgäu in Deutschland

1988  Abitur am Allgäu Gymnasium Kempten

1988 bis 1999  Studium der Chemie und Promotion in Molekularbiologie an der Universität Ulm

1999 bis 2003  Laborleiter bei Bayer Pharma in Wuppertal und Aventis CropScience in Frankfurt am Main

2004 bis 2005  MBA an der University of Applied Science Bonn Rhein Sieg

2006 bis 2008  Produkt Manager bei Hamilton in Bonaduz in der Schweiz

2008 bis 2022  Senior Produkt Manager bei Tecan in Männedorf in der Schweiz

2022  Studium der Malerei an der SKDZ (Schule Kunst Design Zürich)

 

Seit 2017  Intensive Auseinandersetzung mit der Malerei unterrichtet von diversen Mallehrern, u.a. Jürg Matthys, Carla Martinello, Cornelia Fröhlich, Walter Strobl, Bernd Mechler, Peter Thol, Sid Gastl, Thomas Beecht und Rudolf Peters

Ausstellungen

2018   Das Bild « Allgäuer Matterhorn»wurde auf der 69. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche, Kempten. Deutschland präsentiert

2022   «Die Unjurierte», Austellung in Männedorf, Schweiz

2023    Februar bis Oktober: Ausstellung diverser Bilder in der Gemeinschaftspraxis Eichwis in Hombrechtikon

2023 März: Das Bild "Rapperswil im Winter" wurde bei der Migros Clubschule in Rapperswil ausgestellt

2023 Oktober: "Landschaften im Licht": Erste eigene Ausstellung in der Villa Meyer Severini in Zollikon

2024 Februar: Gemeinschaftsausstellung  in der Altstadthalle in Zug

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Video von der Ausstellung in der Villa Mever Severini

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